FÜR MEHR KITAPLÄTZE UND BESSERE KINDERBETREUUNG

09. Dezember 2015

Die BayernSPD setzt sich für eine bessere Kinderbetreuung und mehr Kitaplätze im Freistaat ein. Der Grund: In Bayern fehlen 20.000 Kitaplätze für Kinder unter drei Jahren.

Doch statt diese Lücke zu schließen, verschwendet die CSU lieber Steuergelder, um Kinder von der frühkindlichen Bildung fernzuhalten. Die Generalsekretärin der BayernSPD, Natascha Kohnen, sagt mit Blick auf die erste Lesung des Gesetzentwurfs zum sogenannten Betreuungsgeld heute im Landtag:

„Über eine halbe Milliarde Euro verpulvert die CSU mit ihrem Konzept bis Ende 2019. Danach sind jedes Jahr weitere 230 Millionen Euro fällig. Dieses Geld wäre an anderer Stelle viel besser aufgehoben, beispielsweise für Alleinerziehende und für schichtarbeitende Eltern. Diese sind dringend darauf angewiesen, dass Kitas und Horte in den Randzeiten länger geöffnet sind. Nur so lassen sich Familie und Beruf besser vereinbaren. Doch dafür braucht es auch genügend Erzieherinnen und Erzieher, die anständig bezahlt werden. Da wir jeden Euro nur einmal ausgeben können, müssen wir das Geld effektiv einsetzen. Solange es Glückssache ist, ob Eltern einen Krippenplatz erhalten, weil es nicht genügend gibt, solange ist jedes Gerede von angeblicher Wahlfreiheit dummes Zeug. Eine echte Wahl lässt sich nur treffen bei einem flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung. Davon ist der Freistaat noch meilenweit entfernt. Bei der Betreuungsquote befindet sich Bayern zusammen mit dem Saarland auf dem bundesweit letzten Rang.“

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