Neufassung des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes stärkt das Würzburger Heizkraftwerk am Alten Hafen

14. Dezember 2015

Die Neuregelung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes und der Kompromiss beim Ausbau der Energienetze sind wichtige Weichenstellungen für eine klimafreundliche Energieversorgung - ein Erfolg der SPD-Budnespolitik

SPD-Landtagsabgeordneter Georg Rosenthal: auch die Würzburger Stadtwerke profitieren, der SuedLink verliert seinen Schrecken

Bei intensiven Verhandlungen mit dem Koalitionspartner über die Energiepolitik hat die SPD-Bundestagsfraktion wichtige Weichenstellungen für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien durchgesetzt.

Neufassung des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes stärkt das Würzburger Heizkraftwerk am Alten Hafen

Bereits zum 1. Januar 2016 tritt die Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK)-Gesetzes in Kraft. Dies stellt sicher, dass die effiziente und klimafreundliche Technologie, die die gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung ermöglicht, auch in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielt. Von den Fördermitteln, die den Erhalt bestehender Kraftwerke sichern sollen, profitiert auch das moderne, erst 2005 in Betrieb genommene Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerk der Würzburger Stadtwerke am Alten Hafen. Aufgrund der niedrigen Strompreise drohte ihm wie auch zahlreichen weiteren kommunalen Kraftwerken der öffentlichen Versorgung die Stilllegung.

Darüber hinaus setzt das Gesetz auf den weiteren Ausbau dieser Technologie. Die Energieerzeugung durch KWK soll von 96 Terrawattstunden (TWh) Strom auf 120 TWh im Jahr 2025 steigen. Fördergelder unterstützen den Umstieg von alten Kohlekraftwerken auf moderne Gas-KWK sowie die Errichtung neuer KWK-Anlagen in der Wohnungswirtschaft („Quartierslösungen“), aber auch in Gewerbegebieten und Industrieparks. Auch Privathaushalte profitieren: Die Förderlaufzeit von kleinen KWK-Anlagen und Brennstoffzellen unter 50 Kilowatt wurde auf 60.000 Stunden verlängert. Um Fehlanreize zu vermeiden, entfällt im Gegenzug eine Förderung in Fällen, wo sie bereits wirtschaftlich umgesetzt ist.

Stromleitungsausbau: Erdverkabelung für die SuedLink-Trasse

Auch zum Ausbau der Stromtrassen gibt es eine Einigung. Um die Akzeptanz der Bürger für die großen Stromtrassen, die die Windparks im Norden mit den Stromabnehmern im Süden verbinden, zu erhöhen, haben die SPD-Energiepolitiker in den Verhandlungen durchgesetzt, dass die Erdverkabelung den Vorrang im Gleichstromleitungsbau erhält. Dies gilt insbesondere auch für die große, die Region Unterfranken betreffende Gleichstromtrasse SuedLink und die Südostpassage.

Für den technisch wesentlich anspruchsvolleren Bereich der Wechselstromleitungen ist es der SPD gelungen, auch die von der CDU in Frage gestellten Projekte, die die Bundesländer über den Bundesrat eingebracht haben, zu sichern. Damit besteht nunmehr die Chance, die Teilerdverkabelung unter unterschiedlichen regionalen Bedingungen zu testen und Innovationen voranzubringen.

  • 05.12.2016, 10:30 – 12:30 Uhr
    Austausch mit Dr. Simone Strohmayr zum Thema Frauenhäuser | mehr…
  • 05.12.2016, 14:00 – 16:00 Uhr
    Gebundener Ganztag? - Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Bildungsausschusses | mehr…
  • 09.12.2016, 12:00 – 14:00 Uhr
    Bürgersprechstunde Georg Rosenthal | mehr…

Alle Termine

An- oder abmelden ganz einfach – mit dem BayernSPD-Konto.

BayernSPD-Konto