Staatsforsten-Gewinn für nachhaltigen Umbau der Wälder nutzen

10. Oktober 2017

SPD-Fraktionsvize Horst Arnold mahnt: „Das ist kein Spielgeld für den Finanzminister“

Angesichts der heutigen Bilanz-Pressekonferenz der Bayerischen Staatsforsten mahnt der SPD-Fraktionsvize Horst Arnold einen zukunftsweisenden und nachhaltigen Umgang mit den Gewinnen an:

„Der Gewinn darf kein Spielgeld für den bayerischen Finanzminister sein. Angesichts des Klimawandels muss der bayerische Wald noch intensiver umgebaut werden, wir brauchen mehr Mischwälder, mit Arten, die mit den zu erwartenden höheren Temperaturen besser zurechtkommen. Leider haben die Staatsforsten hierfür bislang zu wenig Geld zur Verfügung, weil es an die Staatsregierung abgeführt werden muss."

Hauptauftrag der Staatsforsten dürfe es nicht sein, die Staatskasse zu füllen, sondern die Wälder für nachkommende Generationen zu erhalten. Der Forstexperte Arnold bringt es auf die Formel: „Aus dem Wald in den Wald. Dafür muss das Geld eingesetzt werden. Wir von der SPD-Fraktion fordern seit langem eine verlässliche Verordnung, in der festgelegt wird, wie mit den Gewinnen umzugehen ist."

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