Eine moderne und gerechte Bildungs- und Familienpolitik

Das Ziel einer sozialdemokratischen Bildungspolitik ist es, gleiche Bildungschancen für alle Kinder zu gewährleisten. Egal, wieviel ihre Eltern verdienen, egal, woher sie kommen und egal, ob Bub oder Mädle – die Chance einen guten Bildungsweg zu gehen, muss für alle gleich sein. Weil Bildung der Schlüssel für den späteren beruflichen Erfolg und häufig auch für einen erfüllten und selbstbestimmten Lebensentwurf ist.

Bildung und Familienpolitik

Ich fordere

  • beim Ganztag einen Rechtsanspruch auf eine Kernzeit von 8-16 Uhr und in den Grundschulen auch auf die Ferien, Kostenfreiheit und Verlässlichkeit in der Kernzeit und ein Bildungsangebot, hinter dem ein pädagogisches Konzept steckt

  • Qualitätsverbesserungen an allen Schularten: Große Klassen an Realschulen und Gymnasien, Lehrerunterversorgung an den beruflichen Schulen, Unterrichtsausfall, Schulleiterüberlastung, fehlende Verwaltungskräfte, Übertrittsdruck an den Grundschulen – alle Schularten haben Bedarfe, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Deshalb haben wir uns in den Haushaltsverhandlungen dafür eingesetzt, dass an jeder Schulart die Ressourcen auch ankommen, die gebraucht werden

  • Multiprofessionelle Teams an Schulen: Nicht nur Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch Sozial- und Sonderpädagogen müssen in jeder Schule arbeiten. Jedes Kind braucht in seiner Schulzeit irgendwann einmal Unterstützung. Sei es, weil es sich in einem Fach schwertut oder sei es, weil es droht, das Mobbing-Opfer zu werden, sei es, weil es traumatisiert ist oder sei es, weil die Klassengemeinschaft gerade belastet ist. Schule ist miteinander Leben und nicht nur zusammen Lernen. Dafür braucht es professionelle pädagogische Unterstützung – Sozialarbeiter, Sonderpädagogen oder auch Schulpsychologen